Blume des Monats: Rose
Sie ist die namensgebende Gattung der Rosengewächse (Rosaceae), gärtnerisch wird zwischen Kultur- und Wildrosen unterschieden. Es gibt über 100 Arten und zahllose, in den schönsten Farben blühende Gartenrosen. Ihre typischen Merkmale sind Dornen, Hagebutten und unpaarig gefiederte Blätter an Sträuchern mit meist auffälligen, fünfblättrigen Blüten. Die Rosen sind alt, wie alt mag die Liebe der Menschen zu den Rosen sein? Sie faszinieren durch ihren optischen Reiz, die Vielfalt der Formen und den anziehenden Geruch, aber auch ihr kulturelles Erbe ist reich: seit der griechischen Antike wird die Rose „Königin der Blume“ genannt. Nach heidnischer Auffassung war die Heckenrose der Liebling der germanischen Göttin Freya und besaß deren mütterlich schützende Macht. Im Christentum wird die Rose Maria zugeschrieben und symbolisiert Reinheit und Anmut. Wie keine zweite Blume steht die Rose für Liebe und wer sie verschenkt, kann damit eine Botschaft verbinden: Eine einzelne rote Rose genügt als einfache Liebeserklärung, in rosa steht sie für zarte Gefühle, in weiß deutet sie auf eine Liebe hin, die nicht ausgesprochen werden kann, gelbe Rosen können Misstrauen oder Eifersucht bedeuten. Immer ist die Rose ein Symbol für Schönheit, die Rosenknospe signalisiert Hoffnung. Im Mittelalter schrieb der persische Dichter Rumi: „Ein neues Leben wird den Geist beschwingen, wenn er sich labt am süßen Duft der Rosen.“ Die Rose inspiriert, was sich auch an ihren fantasievollen Namen zeigt: Maiden’s blush, Ballerina, Escapade, Scharlachglut, The Fairy, Golden Wings.



