
Ich frage immer mal in unregelmaessig regelmaessigen Intervallen in meinem Freundes- und Arbeitskollegenkreis nach, wer denn nun twittert? Die Antworten sind natuerlich sehr unterschiedlich. Von: "...ach das, was auch der Ashton Kutsher macht... Nee, keine Ahnung...", oder "...ja, ja, hab ich gehoert, aber ich hab keinen blassen Schimmer, fuer was das gut sein soll!..", bis hin zu: "...ich hatte keinen Bock auf noch nen Account - FB, MySpace und WKW reicht mir...". Ich bin ja zugegebener Weise ein Mini-Tech-Nerd geworden und so komme ich um "twitter" natuerlich nicht drum rum. Was ist denn nun " twitter" und "twittern" ueberhaupt? Man stelle sich einen See vor, ein still vor sich dahin liegenden See. Jeder Stein, den ich nun in diesen See schmeiße, produziert eine Welle, die sich bis ans Ufer hin ausbreitet. An diesem Ufer stehen Menschen, die diese Welle sehen koennen, ohne etwas anderes tun zu muessen, als dort zu stehen und aufs Wasser zu sehen - und das ist twitter: Das Programm "twitter" selbst ist nur ein See mit Wasser und einem Ufer. Jeder Stein, den ich in den See schmeiße, ist mein "tweet" und die Welle ist das "Gezwitscherte". Wenn jetzt niemand am Ufer steht, also mir nicht folgt - "followed", dann hat sich mein "tweet" irgendwann ausgetweetet, die Welle ebbt ab und keiner hat's mitbekommen. Jeder Mensch jedoch, der mein "follower" ist und am Ufer steht, sieht die Welle und liest somit meinen "tweet". Soweit klar? Super! Nun zum Uebertweet: ich muss ja auch "tweets" ablassen koennen, wenn ich nicht am Rechner, sprich an der Pforte zu meinem See sitze. Dafuer gibt's zum Glueck mein BB Curve 8900 mit seinem Übertweet-app. Einmal eingeloggt, kann ich von ueberall auf der Welt digitale Steinchen quer durch den Aether bis in meinen See schmeißen und Wellen machen: manchmal große - manchmal kleine. Euer Voegelchen. sc